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Wenn Unternehmen etwas mit Kunst und Kultur unternehmen

Liebe Mitglieder,

die Folgen des Lockdowns in der Kunstszene sind inzwischen unübersehbar. Ausstellungen fallen aus, Künstler verlieren den Kontakt zu ihrem Publikum, Kunstinstitute und Galeristen verlieren ihren Markt. Diese Entwicklung haben zu Umwälzungen am Kunstmarkt geführt, die weit in die Zukunft wirken.

Digitale Formate und Streaming Events haben Präsenzformate zum Teil ersetzt. Aber auch Kunstschaffende mussten darüber nachdenken ihre Kunst zu virtualisieren, die Digitale Kunst boomt, nicht durch, aber befeuert auch durch die technischen Entwicklungen der letzten Jahre.

Mehr und mehr Künstler experimentieren und kreieren Kunst, die die Digitalisierung verinnerlichen. Sei es als digital veränderte Originale, 3D-gezeichnete Gemälde oder gar mit Hilfe von AI (Artificial Intelligence) hergestellte Kunstwerke. Künstler haben das neue Medium akzeptiert und in ihr Repertoire aufgenommen. Bisher hatte digitale Kunst nicht denselben Wert wie etwa Malerei oder Skulptur, weil sie einfach geteilt und kopiert werden konnte.

Dank des fulminanten digitalen Fortschritts hat sich dies längst verändert. Mit Krypto- oder NFT-Kunst kann inzwischen spekuliert werden, wie mit physischen Kunstwerken auch, solange es einen Markt dafür gibt. Und diesen gibt es mittlerweile. Denn auch dies ist mit dem traditionellen Kunstmarkt zu vergleichen: Wo es eine Geldschwemme gibt, boomt das Geschäft mit der Kunst. Im Paralleluniversum der Kryptowährungen beläuft sich deren Gesamtwert gegenwärtig auf gewaltige 2,5 Billionen Dollar. Vor der Pandemie waren es noch 300 Milliarden. Nicht verwunderlich, tobt sich die „Kryptomanie“ mittlerweile auch in den Gefilden der digitalen Kunst aus.

Hier schließt sich der Kreis aus Pandemie, Virtualisierung, Digitalisierung und Digitaler Kunst. Die Pandemie fördert Virtualisierung, die Technik vereinfacht die Digitalisierung, Blockchain zertifiziert Einmaligkeit und Besitz, und der Anleger verdient am Boom! Also alles gut?

Hat sich der Kunstmarkt aus Sicht der Künstler, Museen, Galeristen und Anleger also wirklich fundamental verändert? Eine spannende Diskussion, die wir am 9. November 2021 um 18.00 Uhr mit Dr. Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast Düsseldorf, Prof. Dirk Boll, President Christie´s EMEA, Meike Denker, Galerie Kunst & Denker, Giulia Bowinkel / Friedemann Banz, Banz & Bowinkel, Künstler und Hanspeter Sauter, Direktor Privatbank Julius Bär, führen wollen.

Freuen Sie sich gemeinsam mit den Veranstaltern, dem Verein Anna-Maria-Luisa-de-Medici e.V. und der Digitalen Stadt Düsseldorf auf eine spannende Diskussion.

Die Veranstaltung können Sie als Mitglieder und Freunde des Vereins Anna-Maria-Luisa-de-Medici e.V. exklusiv online unter dem Link

https://youtu.be/bRb6GK_sJZ0

verfolgen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen ist die persönliche Teilnehmerzahl am Veranstaltungsort stark begrenzt. Wir haben aber einige wenige Eintrittskarten für die Veranstaltung erhalten. Wenn Sie persönlich teilnehmen wollen (es gelten die 2-G Regeln), würde ich Sie um ein kurzes Mail an arnd.petmecky@anna-maria-luisa-de-medici.de bitten. Wir würden Sie dann bis zum 6.11.2021 informieren, ob eine persönliche Teilnahme für Sie möglich ist.

Bitte merken Sie sich auch den Termin für das traditionelle Weihnachtskonzert mit den Höseler Knabenchor, am 04. Dezember 2021 ab 18.00h, in der Neanderkirche in der Düsseldorfer Altstadt vor.

Auch werden wir Ihnen kurzfristig die Einladung zu der diesjährigen Mitgliederversammlung zukommen lassen, die wir mit Blick auf die Corona-Situation wieder in schriftlicher Form durchführen wollen.

Wir freuen uns auf ein baldiges (persönliches) Wiedersehen.

Mit den besten Grüßen
Der Vorstand
Anna Maria Luisa de‘ Medici e.V.

Arnd Petmecky   Dr. Wolfgang Nieburg   Silke Rau

Ein tolles Beispiel einer unserer Preisträger, die Sparda Banka.
Schauen Sie doch mal in das Konzept der Sparda-Bank, dass wir freundlicherweise hier als
> PDF zur Verfügung stellen dürfen

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